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Die Kraft im Menschen ist so groß, wie weit seine Atemwinde reichen. (Kathaka-Brahmana) |
Dr. A. B. Hirsch
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Unser Atem ist ein körperliches Geschehen - Treppensteigen, Sprinten, Schlafen verändern ihn.
Er ist ebenso Ausdruck unseres seelischen Befindens - Angst, Aufregung, Freude kann er nicht verbergen.
Und der Atem ist ein geistiges Phänomen - unser Denken äußerst sich im Sprechen als tönender Atem.
Für das Einüben einer achtsamen Haltung ist der Atem unsere naheliegenste und immer zur Verfügung stehende Hilfe. Ich arbeite mit sehr physischen Übungen (Gruppe) oder Handhabungen (Behandlung), die helfen, das Potential des Atems kennenzulernen und zu nutzen.
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Wir können nicht zur Ruhe kommen, wenn unser Atem nicht zur Ruhe kommt.
Wir können nicht an unserem geistigen Bewussstsein arbeiten und das bewusste Wahrnehmen des Körpers vernachlässigen.
Wir werden kein seelisches Gleichgewicht erlangen, ohne Körper und Geist einzubeziehen.
Atemarbeit ist eine Schule der Achtsamkeit, des vorurteilsfreien Wahrnehmens dessen, was gerade da ist. Ich verbinde eine körperzentrierte Übungseinheit (ca. 50 Minuten) mit einer Einheit des stillen, meditativen Sitzens (ca. 25 Minuten).
Programm
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Die Behandlungsarbeit erfolgt im Liegen. Im physischen, direkten Kontakt wird durch Druck und Dehnung eine intensive Wahrnehmung des eigenen Körpers und Atems ermöglicht. Über den Körper werden aber auch Seele und Geist angsprochen. Nicht selten findet durch die physische Arbeit am Atem unerwartet eine Neubewertung von Problemen statt, lösen sich innere Blockaden oder fallen klare Entscheidungen.
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Beide Formen der Atemarbeit erfordern die Bereitschaft, sich auf die intensive Arbeit mit dem eigenen Körper einzulassen.
In beiden Formen ist mir ein handfestes, bodenständiges, alltagsbezogenes Arbeiten wichtig.